Kanu - Abteilung des tus BERNE
Kanu - Abteilung des tus BERNE

Dove-Elbe

Die Dove-Elbe ( von niederdeutsch dov „taub“) ist ein 18 Kilometer langer Nebenarm der Elbe. Sie wurde wurde 1437/1438 von dem Hauptstrom der Unterelbe abgetrennt, um das Fahrwasser des Hamburger Hafens zu verbessern. Der Beginn ist in Altengamme als schmaler Graben und fließt an der Tatenberger Schleuse mit der Norderelbe zusammen.

Am 8. Mai  haben wir bei schönem Wetter eine  Paddeltour auf diesem Wasserlauf durch den „Hamburger Gemüsegarten“ unternommen. 

 

Klaus-Peter

 

 

Obere Stör

 

Die Stör fließt vom holsteinischen Geestrücken bei Neumünster bis in die Wilstermarsch, wo sie nordwestlich von Hamburg in die Elbe mündet.

Im Oberlauf hat sie ein deutliches Gefälle mit einer guten Strömung

von 3 – 4 km/h.

Durch Renaturierungsmaßnahmen wurden Wehre abgebaut , und sind durch

Sohlgleiten ersetzt worden.

Das Durchpaddeln dieser Abschnitte ist immer sehr spannend, da hier oft große Felssteine, knapp unter der Wasseroberfläche liegend, die ganze Konzentration erfordern.

Am Sonntag den 20. Juni sind wir bei wechselhaften Wetter südlich von Neumünster in diesen sportlichen Teil der Stör eingestiegen.

Der morgentliche Regenschauer wurde bald durch wolkiges, sonniges und warmes  Wetter abgelöst.

Munter ging es voran. Die Äste von Uferbäumen und Sträuchern versperrten uns oft  die Weiterfahrt, und waren nur mit Vorsicht zu umgehen.

Leider ist einer unserer Mitstreiter an einem Ast hängen geblieben, und hat ein frisches Bad genommen.

Eine weitere Badeeinlage ist  nicht zu berichten.

Die Sohlgleiten wurden, je nach Mentalität des Paddlers, vorsichtig bis flott überwunden.

Nach einer sonnigen Mittagspause bei Arpsdorf endete unsere Tour bei Willenscharen mit Kaffe und einer vorzüglichen Torte.

An den Schultern und Armen war zu merken, das zu Coronazeiten die sportliche

Betätigung dieser Körperteile vernachlässigt worden waren.

 

Klaus-Peter

 

 

 

Schwentine am Sonntag den 04. Juli

 

Die Schwentine stellt in ihrem Oberlauf die Verbindung zwischen mehreren Seen dar.

Wir sind am Sonntag bei schönstem Sonnenwetter am Gr. Eutiner See

in die Boote gestiegen. Die Bedingungen waren hervorragend.

Kaum Wind und Lufttemperaturen bei 24°C. An der Fissauer Mühle, mit einer kurzen Umtragestelle, lag schon der Kellersee vor uns.

Die Paddelstrecke ging durch den Kellersee nach Bad Malente.

Ein Höhenunterschied der Schwentine von mehreren Metern wurde hier mittels einer Rollenbahn ganz bequem überwunden.

Eine  Sandbucht im Dieksee lud uns zur Mittagspause mit einem kühlen Bad ein.

Die nächsten Seen waren der Behler See und der Höftsee.

Ein Dampfer der „ Fünf-Seen-Fahrt“ hatte uns hier überholt und an der Anlegestelle im Edebergsee festgemacht. Wir haben uns irritieren lassen und sind dem Dampfer gefolgt. Der Irrtum war schnell behoben, zurück in den Höftsee und über eine weitere Rollenbahn zu unserem Endpunkt Plön-Fegetasche.

Diese schöne Paddeltour wurde mit vorzüglichen Kaffee und Kuchen abgeschlossen.

 

Klaus-Peter

 

Trave am 14.08.2021

 

Eine Paddeltour mit Hindernissen auf der Trave Die Trave entspringt südlich von Eutin, führt im großen Bogen nach Bad Segeberg und Bad Oldesloe. Von hier weiter in westlicher Richtung nach Lübeck, und mündet beiTravemünde in die Ostsee. Gestartet sind wir bei Herrenmühle (südlich von Bad Segeberg).Die Paddelstrecke von 21,8 Kilometern endete bei Benstaben-Reinfeld.Durch den vielen Regen hatte die Trave einen hohen Wasserstand mit einer starken Fließgeschwindigkeit .Nach einigen Kilometern erreichten wir die ehemalige Kupfermühle. Hier fällt das Wasser über ein altes, unbefahrbares Wehr in einen ausgekolkten Teich, mit der Folge, das wir die Boote 100 Meter durch den Wald schleppten. Direkt hinter dem Einstieg forderte uns eine scharfe Linkskurve mit einererheblichen Strömung heraus. Die Befahrung dieser kritischen Stelle wurde nach den Anweisungen unseres Paddelprofis Jürgen von allen gemeistert. Auch die folgende 500 Meter lange Gefällestrecke machte keine Probleme. Es folgte eine Sohlschwelle, die aufgrund des hohen Wasserstandes nicht sichtbar und somit befahrbar war. Nur lag sie hinter einer Flusskurve und war nicht einzusehen.Vorsichtshalber sind die ersten Paddler ausgestiegen und haben die Boote über Land gezogen. Als sich herausstellte, das eine Befahrung der Schwelle möglich war, konnten die nachfolgenden Paddler ihre Boote wieder besteigen, die sie zwischenzeitlich verlassen hatten. Mit einer erheblichen Zeitverzögerung haben wir dann eine Pause beim Kloster Nütschau eingelegt.Von hier war es nur noch eine kurze Strecke bis Bad Oldesloe, die uns aber große Schwierigkeiten bereiten sollte. Die erste Schwanenfamilie mit fünf Jungen ließen uns problemlos passieren.Was man von der folgenden Familie mit zwei Jungen nicht sagen konnte. Jürgen versuchte, vorsichtig an den Schwaneneltern vorbeizukommen, doch der Ganter fand das überhaupt nicht lustig. Die Federn hochgestellt, ist er auf Jürgen los und hat ihn im Schilf ausgebremst.Höchst aggressiv umschwamm er ihn auf kurzer Distanz, um dann plötzlich von ihm abzulassen, und auf den nächsten Paddler loszugehen. ImVorbeifliegen versuchte er Sven mit dem Flügel einen Schlag zu verpassen. Sven duckte sich automatisch weg, und kenterte .Zwischenzeitlich flog der Schwan wieder zurück zu Jürgen, und attackierte sein Boot mit Flügelschlägen und dem Schnabel. Zum Glück nicht Jürgen selbst.Eine kurze Pause der Angriffe nutzten wir, das rettende Ufer zu erklimmen.Den nächsten halben Kilometer bewältigten wir als „Wanderpaddler“.Eine verdiente Unterbrechung unserer Abenteuertour genehmigten wir uns inBad Oldesloe im Eiscafe. Von hier war das nächste Hindernis schon zu erkennen. Eine Baustelle mit einem großen Bagger und hohem Zaun hinderte uns am Einstieg in die Trave zur letzten Etappe. Auch dieses Hindernis und ein Regenschauer konnten uns nicht aufhalten.Ruhiges Paddeln mit Sonnenschein und sechs Seeadlern am Himmel belohnten unsfür den Rest der Strecke. Der schwierige Ausstieg am Ende der Tour konnte unsere positive Stimmung auch nicht mehr trüben.

Susanne und Klaus-Peter

 

 

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Paddelbericht  für die Tour am 03.10.2021

Eigentlich sollte unsere Tour am T.d.D.E. an die obere Eider gehen. Da aber der Ausrichter gesundheitlich verhinder war,  habe ich die Tour übernommen und mich für die Oste entschieden.

Treffpunkt war wie immer 08.00 Uhr an unserer Bootsgarage, Beteiligung recht gut. Da von Westen her ein Regengebiet heranziehen sollte,  wurde nach kurzer Diskussion mehrheitlich entschlossen, unsere Tour auf der Alster  vom letzten Jahr zu wiederholen. Leider stand in dem Bericht nur: „Einsatzstelle Duvenstedt“ und wir haben uns für das Einstzen in Wulksfelde entschieden, was im nacherein ein Fehler war.

Vorweggenommen, wir hatten den ganzen Tag ordentliches Wetter, kein Regen!

Die Einsatzstelle Wulksfelde wurde total neu umgebaut und mit einem neuen Steg zum Einsetzen ausgerüstet. Nur stand dieser leider 20 cm unter  Wasser.

Nachdem dann alle im Boot saßen, konnte es endlich losgehen. Nach der ersten Kurve dann das erste Hindernis, ein großer Baum lag quer über der Alster, kein Durchkommen, es mußte umgetragen werden. Kaum wieder in den Booten, dann der nächste Baum und so ging es auf den ersten 3 Km weiter. Zwar mußten wir nur ein weiteres Mal aus den Booten aber es war ein mühsames Vorankommen. Für diese 3km, bis zur Schleuse Wohldorf,  haben wir sage und schreibe 2 Std gebraucht. Also auf keinen Fall oberhalb der Schleuse Wohldorf einsetzen.  Was nützt also eine neu gebaute Einsatzstelle, wenn die Alster auf den nächsten Kilometern nicht befahrbar ist! Noch mal ein Dank an Adrian und Jürgen, die allen beim Passieren der Hindernisse selbstlos geholfen haben.

Nach passieren der Schleuse ging es dann normal weiter. Keine größeren Hindernisse mehr. Die Alster ist immer wider ein schönes Paddelrevier und das so dicht an einer Großstadt.  Die Schleusen Mellingburg, Poppenbüttel und Fuhlsbüttel konnten dank der Bootsschleppen gut passiert werden.  Kurz nach der Schleuse Fuhlsbüttel hatten wir dann unser Ziel an der Rathenaustrasse erreicht. Mit dem Umfahren der Autos und Aufladen der Boote hat es dann bis 18.00 Uhr gedauert , bis wir zurück an derBootsgarage waren.

Hier gab es dann zum Abschluss noch leckeren Pflaumenkuchen mit Schlagsahne.

Wolfgang

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