Kanu - Abteilung des tus BERNE
Kanu - Abteilung des tus BERNE

 

 

15.04.2018

 

Anpaddeln auf der Wümme oder doch nicht?

 

Wie gewohnt haben wir uns um 8.00 Uhr an der Bootsgarage getroffen, um die Boote zu verladen. Die Wetteraussichten waren nicht besonders und so hat die Mehrheit beschlossen nicht den weiten Weg zur Wümme zu fahren und stattdessen auf der Alster zu paddeln. Eingesetzt wurde bei Wulksfelde, um das obere Stück wegen der gestürzten Bäume zu vermeiden. Frohgemut  ging Tour noch bei gutem Wetter los, doch schon bald kamen die ersten Hindernisse in Form von gestürzten Bäumen. Oft gelang es irgendwie durchzukommen, doch musste auch zum Teil umgetragen  werden,  da kein durchkommen war. Durch das Ein- und Aussteigen an nicht gerade komfortablen Stellen und des einsetzenden Regens wurde es immer ungemütlicher und feuchter von innen und außen.  An der Umtragestelle Wohldorf, mit Bootsschleppe,  wurde unter der Brücke eine kleine Pause eingelegt. Danach endlich etwas mehr paddeln anstatt über und unter Bäumen durch zu krabbeln. Es scheint auch, dass die Bäume liegengelassen werde und nicht mehr weggeräumt werden. Es ging dann zügig über die Mellingburger Schleuse bis zur Poppenbüttler Schleuse. Die Boote wurden schnell verladen, das obligatorische Kaffeetrinken wurde auf dem Sportplatz des TusBerne an der Bootsgarage nachgeholt.

 

Wolfgang

 

 

Die zweite Version unserer Paddeltour:

 

Anpaddeln auf der Oberalster

 

Am 15. April  begann für uns die Paddelsaison.

Geplant war die Wümme .

Wolfgang hatte die Tour gut vorbereitet, und es konnte losgehen.

Wie üblich trafen wir uns auf dem Sportplatz vom tus-BERNE, um hier die Boote auf den Trailer zu laden und loszufahren.

Nur ein Problem tat sich auf. Die Wettervorhersage war miserabel.

Der Blick auf die Wetterapp unserer Handys versprach in 2-3 Stunden aufkommenden Regen aus dem Westen. So ein Mist, das war genau unsere Fahrtrichtung.

Die allgemeine Freude hielt sich in Grenzen.

Was war zu tun? Sollten wir die lange Anfahrt zur Wümme bei dieser Wetterlage antreten?

Das Ergebnis der folgenden Diskussion wurde nach einigem hin und her nicht ganz einstimmig beschlossen.

Wir paddeln auf der Oberalster vom Gut Wulksfelde bis Poppenbüttel.

Die Anfahrt ist nicht so weit, und die Strecke kennen wir recht gut.

An dieser Stelle könnte ich den Bericht vom 19.März letzten Jahres hervorholen.

Die Tour gestaltete sich ähnlich.

Langsam einsetzender Regen wurde gewürzt mit diversen

Bäumen, Sträuchern  und sonstigen Hindernissen, die im Fluss lagen.

Keine 100 Meter ohne akrobatische Verrenkungen, um ein Hindernis zu überklettern oder zu unterfahren.

Mit der Zahl der gepaddelten Kilometer nahmen die Hindernisse ab und der Regen zu.

In Poppenbüttel angekommen sahen wir recht mitgenommen aus. Alles nass und dreckig. Die Boote sahen ähnlich  aus.

Den Abschluss mit Kaffee und Kuchen haben wir uns nicht nehmen lassen.

Klaus-Peter

 

 

 

Paddeltour auf der Wakenitz am 27. Mai

 

Geplant war eine Paddeltour auf dem Ratzeburger See. Nach reiflicher Überlegung haben wir die Tour auf die Wakenitz verlegt, da in  Ratzeburg  für den 26. und 27. Mai ein großes Stadtfest geplant war. Es war davon auszugehen, dass unser Start- und Zielort bei der Jugendherberge mit Auto und Trailer nicht zu erreichen war.

So steuerten wir das Fährhaus Rothenhusen am Nordende des Ratzeburger Sees und Zufluss der Wakenitz an. Nach dem Kanuwanderbuch wird die Wakenitz gern als „Amazonas des Nordens“  bezeichnet.

Die Erlenwälder, die Vogelvielfalt und die wilden Blumen sollen an die Mangrovensümpfe des Amazonas erinnern.

Einzelne alte Gehöfte, Wiesen und Weiden, verschilfte seenartige Erweiterungen und Seerosenbereiche, das ist die Wakenitz.

Die Sonne lachte vom Himmel bei angenehmen Temperaturen.

So  ging die Wakenitz aufwärts in Richtung Lübeck, um nach unserer Mittagspause wieder zurückzupaddeln.

Die Wakenitz ist im beiden Richtungen gut zu befahren , da sie kaum Strömung hat.

Am frühen Nachmittag landeten wir wieder gutgelaunt nach einer durchaus sportlichen Paddeltour  in Rothenhusen.

Klaus-Peter

 

 

 

Paddeln auf der Füsinger Au am 30.6.2018

 

Geplant war eine Tour auf der Schlei, doch wegen unsicherer Windverhältnisse haben wir die Füsinger- Loiter Au von Loit bis Winningmay vorgezogen.

Die Füsinger Au hat auf ihrer Länge vom Langsee bis zur Mündung in der Schlei 3 Namen:  Wellsbanger Au, Loiter Au und Füsinger Au mit einem großen Zufluss der der Oxbek bei Muschau. Sie ist von Loit an sehr gut befahrbar. Sie durchfließt bis Füsing eine fast parkartige Landschaft mit altem Baumbestand, Wäldern und teilweise hoher Böschung. Sie wird auch von Kanuverleihern gerne befahren, deshalb sind auch umgestürzte Bäume und sperriges Gestrüpp beseitigt.  

Wir haben mit 5 Booten in Loit eingesetzt und sind zügig bis Scholderup gepaddelt, begleitet von Vogelgezwitscher und vielen Libellen. Dort war auf einem sehr gepflegten Rastplatz Mittagspause angesagt. Leider hat dort ein Mitpaddler bei dem Einstieg über große Steine das Gleichgewicht verloren, und ein schnelles Bad genommen. In wenigen Minuten war das Boot  wieder flott. Zügig ging es weiter nach Füsing, dort nur noch durch Wiesen und in Winningmay unter der Holzbrücke hindurch auf die Schlei. Dort konnten wir am Badestrand anlanden, die Boote verladen, eine gemütliche Kaffeepause einlegen und über die malerische Schleifähre Missunde nach Hamburg zurückfahren.

Otto Vollertsen

 

 

 

 

Paddeltour auf der oberen Stör am 26. August

 

Die weitgehend regulierte Stör zieht mit ruhiger Strömung von Neumünster zur Unterelbe. Der Name Stör ist vom  „Starkfließender Strom“ abgeleitet. Da aber das Gefälle der Stör wechselt, gibt es Flussstrecken, die kaum Strömung haben, wieder andere die eine gute Strömung haben . Weiter sind die Wehre  durch befahrbare Sohlgleiten ersetzt worden, was einen zusätzlichen Schub gibt.

Bei Arpsdorf sind wir in die Boote gestiegen. Der Wasserstand war sehr niedrig, da es diesen Sommer kaum geregnet hatte. Die Stör war aber  hier gut zu befahren.

Das Wetter war sonnig und mild. So sind wir sehr entspannt den schönen Fluss abwärts gepaddelt.

Die Mittagspause war an der Brücke Fitzbek-Brokstedt  angesagt.

Und weiter ging es bis Kellinghusen.

Die Tour haben wir wie immer mit mitgebrachtem Kaffee und Kuchen beendet. Leider waren die Teller für den Kuchen in Hamburg vergessen worden, so wurden die Hände als Unterlage benutzt. Was überhaupt kein Problem war, da wir tagsüber die Hände mehr oder weniger in dem Wasser der Stör  gebadet hatten.

Klaus-Peter

 

 

Paddeltour auf der unteren Bille am 29. Juli

 

Die Tour startete am Osterbrookplatz in Hamburg Horn.

Ein schöner und heißer Tag kündigte sich an.

Die Sonne strahlte vom Himmel bei Mittagstemperaturen über 30°C. Der Einstieg in die Bille erfolgte gegenüber der

Billerhuder Insel , die komplett mit Kleingärten bebaut ist.

Ein richtiges Kleinod in dem sonst stark industriell geprägten

Hamburger Osten.

 Weiter ging es durch das Hochwasserbassin welches parallel zum Heidenkampsweg verläuft in den Mittelkanal zurück in die Bille. Im Mittelkanal paddelten wir an der Rückseite von Bürohäusern mit herunter gekommenen Häuserfassaden entlang.

Mit Erreichen der Bille änderte sich das Bild wieder. Die Parzellen der Kleingärten sind oft sehr liebevoll gepflegt  und sehr schön hergerichtet.

Unsere Paddeltour ging weiter die Bille aufwärts .

Die Industriebauten  wurden seltener und machten der Natur wieder Platz. Die Autobahnbrücke der A1 war unser Zielort.

Die Mittagsrast direkt am der Autobahn war etwas ungewöhnlich, aber nicht zu laut, da die Autos im Stau standen, und nur im Schritttempo vorankamen.

Von hier ging es wieder zurück zum Einsatzort am Osterbrookplatz. 

Klaus-Peter

 

 

 

Paddeltour auf der Wümme am 03.Oktober

 

Bei Lauenbrück sind wir in die Boote gestiegen. Petrus hatte uns anfangs noch mit einem kurzen Regenschauer beglückt, danach blieb es den ganzen Tag trocken, mit häufigem Sonnenschein.

Der Fluß meandert hier durch Wiesen, Wald und Heide.

Der Wasserstand war wieder sehr niedrig und  Büsche und Sträucher versperrten uns oft den Weg. So mussten wir ständig auf der Hut sein, nicht an Ästen und Zweigen hängen zu bleiben. Die vielen Kurven erforderten die ganze Konzentration.

An der Scheeßeler Mühle lag die halbe Paddelstrecke hinter uns und so konnten wir hier die fällige Mittagspause abhalten.

In Rotenburg hatten wir unser Ziel erreicht. Eine schöne, aber auch anstrengende Paddeltour lag hinter uns.

Klaus-Peter

 

 

 

Die Dove-Elbe am 31.10.2018

Erstmalig haben wir unser Abpaddeln auf den 31. Oktober verlegt, da der 31.  In Hamburg jetzt Feiertag ist.

Bei herrlichem Herbstwetter und etwas stärkerem Wind bestand die Absicht von Allermöhe (Ruderzentrum) die Dove-Elbe aufwärts bis zum Ende, kurz vor der Elbe,   zu Paddeln. Aufgrund des südwestlichen Windes haben wir uns aber entschieden es anders herum anzugehen, also vom Oberlauf bis zum Ruderzentrum. Eine weise Entscheidung , der Wind kam meistens von der Seite oder hinten und die Sonne hat den Rücken schön gewärmt.

Eingesetz haben wir ca. einen Km von der Elbe entfernt am Altengammer Marschenbahndamm und mußten die Boote noch hundert Meter weit tragen, um eine gute Einsatzstelle zu finden. Dort am Anfang (Altengamme) ist die Dove-Elbe nur ein Rinnsal und nicht sehr breit, konnte aber recht gut gepaddelt werden.

Schnell verbreitet sich die Dove-Elbe und man konnte gut nebeneinander paddeln und die letzten Neuigkeiten austauschen. Ohne große Anstrengung, da keine Kurven und andere Hindernisse , waren nach 1 ½ Stunden  ca. 8 Km gepaddelt und es wurde bei einem Drachenbootklub (kurz vor dem Schleusenkanal nach Bergedorf) Mittagspause gemacht. Danach ging es weiter auf die letzten 6 Km bei Sonnenschein und wenig Wind. Am Ziel angekommen wurden die Autos umgefahren und der Trailer beladen. Zum Abschluß gab es leckeren Kuchen, von Klaus-Peter gebacken (unter Aufsicht von Susanne). Alles in allem eine sehr schöne Paddeltour bei herrlichem Herbstwetter.

Wolfgang

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