Obere Eider 19.04. 2009

IM KLANG DER GLOCKEN

von Brügge stiegen wir in unsere Kajaks und starteten damit in die Paddelsaison 2009. Wie 2008 fiel auch der geplante Start in diesem Jahr quasi ins Wasser. Der nicht endende Winter machte es unmöglich, Kälte und Regen, Ende März in die Boote zu steigen. Dafür wurden wir aber am 19. April überaus großzügig vom Wetter her entschädigt. Strahlend blauer Himmel, erträglicher Wind und fast immer eine handbreit Wasser unter den wendigen Kajaks. Die obere Eider ist anfänglich ein flott fließendes und schmales Gewässer. Als Ausgangspunkt hatten wir Brügge gewählt. In unmittelbarer Nähe der Kirche, deren spitzer Turm wie eine Nadel in den Himmel sticht, paddelten wir los. Und diese Nadel sollte für gut eine halbe Stunde ein ständiger Begleiter sein, denn der sich schlängelnde Fluss entließ uns nur mühsam aus dem Bann der Kirche. Enge Kurven, ordentlich Druck gegen die Boote und einige Stellen mit nur gerade ausreichendem Wasserstand, verlangten von uns Geschick und Muskelkraft. Doch nach gut einer Stunde mäßigte sich die Eider. Jetzt wurde sie breiter und hatte längere gerade Strecken. Vorbei an Wiesen, phantastisch grünen Wäldern und einsamen Eichen, die malerisch wie Kunstwerke die Landschaft verschönerten, ging es zügig Richtung Flintbek, wo wir auch unsere Pause machten. Es gab wie immer viel zu erzählen, denn die meisten von uns hatten gut sechs Monate nichts voneinander gehört.

Nach der ausgiebigen Rast paddelten wir zügig Richtung Schulensee, dem Endpunkt dieser Tour. Auch diese Etappe war ein Fest für den Naturfreund. Rohrammern, Bussarde, Bachstelzen, Schafstelzen und sogar ein Austernfischer waren zu sehen und zu hören. Alles in allem war diese Tour keine wirklich sportliche Herausforderung, dafür aber sinnlich und entspannend. Während die Automobilisten den Trailer holten, wischten wir die Kajaks ab. Nach dem Beladen gab es Kaffee und Kuchen. Auch hier wieder ein Lob an Ottos Frau Elisabeth. Selbstgebacken ist eben selbstgebacken. Und sie ist eine Meisterin auf diesem Gebiet.

 

Friedhelm Mäker



Trave 23.05.2009











    Wakenitz 27.06.2009                                        


DIE WAKENITZ… und sie fährt und fährt.

Geplant war die Paddeltour auf der Wakenitz für Ende März. Aber es sollte nicht sein, denn bei Regen und Kälte macht auch der schönste Fluß keinen Spaß. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben; am 27. Juni war das Wetter auf unserer Seite und so stiegen wir in Lübeck in die Kajaks und paddelten gen Ratzeburg. Eigentlich ist dieses Gewässer kein richtiger Fluß. Kaum Strömung, immer breit genug, um einem Ausflugsdampfer Platz zu lassen, keine Wehre oder Stromschnellen. Aber landschaftlich schön. Seerosen, saftige und bunte Wiesen, urwüchsiges Gesträuch.

Im Kanuwanderführer von 1988 steht: “ Einsam zieht nun der Fluß dahin, umsäumt vom dichten Erlen- und Buchenwaldgürtel. Links lugen zwischen den Bäumen die ersten gold-schwarz-roten DDR Grenzpfähle hervor, weshalb wir unsere Boote lieber am rechten Ufer entlangmanövrieren.” Gut zwanzig Jahre nach diesem Bericht erinnert nichts mehr daran, dass hier einmal die Grenze zwischen Ost und West war.

Unsere große Pause machten wir am Fähranleger und der Gaststätte “ Absolons Horst “ - ein schönes Fleckchen zum Ausruhen und Einkehren. Und wie schon zwanzig Jahre vorher sahen wir wie unsere Vorgänger das Fährschiff “ Wakenitz.” Sie fährt und fährt. In Rothenhusen beendeten wir die Tour. Einige ruhige Stunden auf dem Wasser wurden nach dem Aufladen der Boote auf den Trailer mit Kaffee und Kuchen gewürdigt.

Friedhelm Mäker

 








Wochenendtour Kellersee,

Eutiner See und Plöner See













Rückblick auf die Paddelsaison 2009


Hallo Paddler, die Paddelsaison 2009 liegt erfolgreich hinter uns und so können wir die Saison 2010 ins Auge fassen.

 

Die Planung der Paddeltermine 2010 und Festlegung der Organisatoren erfolgt auf unserer Abteilungsversammlung im Februar.

Die Saison beginnt dann wieder Ende März und endet am 3. Oktober.


Hier ein kurzer Rückblick auf das Jahr 2009.

 

Zum Anpaddeln wollten wir uns am 29. März war auf der Wakenitz treffen. Kälte und Regen haben uns davon abgehalten dieses Vorhaben umzusetzen.

 

Am Sonntag den 19. April ging es auf die Obere Eider.

Ein strahlend blauer Himmel mit angenehmen Temperaturen hat uns den ganzen Tag begleitet. Im oberen Bereich der Eider erforderte der schmale recht schnell fließende Fluss unsere ganze Aufmerksamkeit. Weiter abwärts wurde er dann breiter und friedlicher. Im Schulensee beendeten wir unsere Paddeltour nach einem Tag mit sehr guten Bedingungen.

 

Sonnabend den 23. Mai haben wir uns auf der Trave sportlich betätigt.

Es ging von Bad Segeberg nach Bad Oldesloe.

Die 26 km Paddelstrecke bildete kein Problem, da die Bedingen sich ausgezeichnet darstellten. Es hatte wenig geregnet, die Strömung nicht zu stark und es konnte jedes Hindernis ohne große Kentergefahr umfahren werden.

 

Am 27. Juni sind wir auf der Wakenitz gepaddelt.

Es ging von Lübeck bis Rothenhusen am Ratzeburger See. Die Wakenitz ist ein friedlicher Fluss mit wenig Strömung. Rückenwind und Sonnenschein erfreuten das Paddelherz.

So gestaltete sich diese Tour als eine reine Genusstour.

 

Am Sonntag den 09.August stand die Schwinge auf dem Terminplan.

Der Einstieg erfolgte  am Schwinger Steindamm und der Ausstieg nach 20 km in Stade. Ein  sehr heißer und schwüler Tag. Eine schweißtreibende Angelegenheit, da der Fluss sehr stark mäandert, stellenweise verkrautet ist und wenig Strömung hatte.

 

Vom 11-13. September haben wir ein verlängertes Wochenende am Kellersee bei Eutin verbracht. Am Sonnabend ging es durch den Kellersee, Dieksee ,Behlersee und wieder zurück. Der Wettergott meinte es recht gut mit uns und der Gegenwind auf dem Rückweg war erträglich.

Doch dann kam der Sonntag. Der Wind hatte stark zugelegt und blies kräftig aus nordwestlicher Richtung. Damit wir den Wind im Rücken haben, paddelten wir die Schwentine von Preetz nach Plön . Die erste Teilstrecke auf der Schwentine mit Rückenwind entwickelte sich ganz gut. Im dann folgenden Lanker See blies der Wind schon kleine bis mittelgroße Wellen auf, die schräg von hinten uns über den See trieben. Dann folgte der Fuhlensee und der kleine Plöner See

Der Wind frischte weiter auf, die Wellen rollten mit kleinen Schaumkronen seitlich heran. Jeder Wellenberg und jedes Tal bildeten eine Herausforderung, das Boot auf Kurs und mit ausgleichenden Paddelschlägen das schwankende Kajak ruhig zu halten.

So haben wir uns mit gemischten Gefühlen über den See gekämpft. Ohne Schwimmeinlagen haben alle glücklich das Ufer erreicht.

 

Am 3. Oktober fiel unsere Abpaddeltour im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Regen und Wind haben den Termin platzen lassen.

 

 

Über das Paddeljahr betrachtet war das Wetter recht gemischt,

aber da wir es nicht ändern können, müssen wir es nehmen, wie es ist.

Das werden wir auch 2010 so halten.

 

Und noch eine Info: Wolfgang hat unsere Webside neu gestaltet. Ein Blick lohnt sich.

 

Klaus-Peter