Elbe-Alster
Sieben Männer, eine Frau und acht Boote…mit dieser Besetzung starteten wir am 24. September die vorletzte Paddeltour dieses Jahres. Bei traumhaftem Wetter starteten wir unweit der Tatenberger Schleuse. Alle schauten skeptisch aufs Wasser, welches stetig und immer schneller steigend uns das Einsteigen in die Kajaks ermöglichte, denn bei Ankunft waren links und rechts der Einsatzstelle nur meterhohe mit Schlick und Matsch belegte Steine zu sehen. Schnell hätte man ausrutschen können.
Doch dann wurde es richtig schön. Hamburg, wir kommen! Die Gegenströmung auf der Elbe war nicht dramatisch, spürbar allerdings. Vorbei an alten Schuppen, modernen Kaianlagen näherten wir uns der Stadt. Welch ein Bild! So hatten wir Hamburg noch nicht gesehen. Ein vollkommen anderer Blick auf die Stadt, oder besser gesagt, mit der Stadt auf Augenhöhe. Je näher wir dem Hafen kamen, um so aufgewühlter wurde das Wasser. Die ersten Barkassen brachten ganz schöne Wellen, manchmal kamen sie aus mehreren Richtungen. Aber geübt ist geübt. Erst im Kanal zur Alster wurde das Wasser ruhiger. 2x mußten wir schleusen, sehr zum Spaß der Hamburg-Besucher. Dann auf die Binnenalster, Außenalster. An einem sehr schönen Platz in unmittelbarer Nähe eines Rudervereins, es war ein Geheimtip, wurde pausiert. Nach gut 45 Minuten starteten wir zur letzten Etappe. In Nähe der Hudtwalcker Str. wurde abgebaut. Auch dann zur Belohnung Kaffee und Kuchen.
Friedhelm
Ankunft an der Einsatzstelle